E-Commerce: Das „nach dem Klick“ entscheidet

E-Commerce:
Das „nach dem Klick“ entscheidet


Bereits ein Klick genügt und am nächsten Tag kommt die Bestellung per
Postbote ins Haus. Was sich so einfach anhört, ist ein komplizierter Prozess.
Für die Anbieter gilt es, die dahinter stehenden Vorgänge in allen Bereichen
zu optimieren. Eine besondere Rolle bei der perfekten und zeitgerechten
Abwicklung kommt dabei dem Warenlager zu – oftmals der Flaschenhals einer
schnellen Übernacht-Lieferung.


November und Dezember sind die ausschlaggebenden Monate für jeden
Händler, hier entscheidet sich, ob das Geschäftsjahr ein Erfolg wird oder nicht.
In diesem Jahr jubeln in Deutschland vor allem die Webshops. Laut aktuellen
Hochrechnungen des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh)
macht der Online-Handel 2013 39,8 Milliarden Euro Umsatz – das ergibt
erneut ein großes Plus, diesmal von 44,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch Multi-Channel-Händler sind stark von einem einem erfolgreichen
Weihnachtsgeschäft abhängig. Um Umsätze zu steigern, muss alles perfekt
funktionieren. Erfolg, Rentabilität und unter Umständen sogar das Überleben
hängen von der Betriebseffizienz ab. Kundenzufriedenheit ist ein hohes Gut,
aus diesem Grund müssen Händler sicherstellen, dass bestellte Ware wie
angekündigt eintrifft. Damit Lieferversprechen eingehalten werden können,
muss neben dem Marketing und einer schicken Onlinepräsenz auch und vor
allem das Warenwirtschaftssystem passen.


In einer Zeit ständig wechselnder Konsumgewohnheiten entwickeln sich
Flexibilität und Zuverlässigkeit immer mehr zu entscheidenden Kriterien. In
den Kindheitstagen des E-Commerce gingen die Bestellungen vornehmlich
vor- und nachmittags ein. Die Einkaufszeiten waren schließlich durch
beschränkten Internetzugang limitiert, oft diente allein der Internetzugang im
Büro zum Shoppen. Dadurch blieb Logistik und Lager noch ausreichend Zeit
für Kommissionierung, Verpackung und Versand – das verlockende
Versprechen „Lieferung am nächsten Tag“ ließ sich leicht erfüllen.
Heute, im Zeitalter von „Allways On“ und mobilem Internet, sieht die Lage
anders aus, die Einkaufsgewohnheiten haben sich radikal verändert. Nun
bestellen die meisten Deutschen in der Pause um die Mittagszeit aber vor
allem auch nach Feierabend zwischen 17 und 23 Uhr, nachdem sie sich es mit
ihren Smartphones, Tablets und Notebooks auf dem Sofa gemütlich machen.
Das Fenster, um „Lieferung am nächsten Tag“ zu gewährleisten, wird aus
diesem Grund immer kleiner. Gleichzeitig spielt der Faktor „schneller und
pünktlicher Versand“ bei vielen Konsumenten eine immer wichtigere Rolle –
nicht nur bei last minute Weihnachtsgeschenken.

Schneller und flexibler durch Sprachtechnologie im Lager
Dies bringt für Händler die Notwendigkeit, schneller und flexibler als je zuvor
zu arbeiten. Doch wie lässt sich das realisieren? Viele haben bereits erkannt,
dass Spracherkennungs-Technologie einer der Schlüssel für mehr
Produktivität und Effizienz im Lager darstellt. Headsets mit Sprachsteuerung
ermöglichen eine Produktivitätssteigerung bis zu 20 Prozent bei nahezu
hundertprozentiger Genauigkeit. Bei diesen fortschrittlichen Geräten empfängt
der Kommissionierer die Pickanweisungen per Kopfhörer und bestätigt seinen
Arbeitsschritt per Spracheingabe ins Mikrofon. Vorteil: Durch die freien Hände
entsteht ein natürlicher, pausenloser Arbeitsfluss. Der Kommissionierer behält
jederzeit die Übersicht und kann sich ausnahmslos auf den Greifvorgang
focussieren.
Darüber hinaus ermöglicht intuitive Sprachsteuerung den Kommissionierern
unterschiedlichste Arbeitsprozesse umzusetzen und sie genau dort
einzusetzen, wo sie benötigt werden. Schichtleiter behalten zudem einen
Echtzeit-Überblick sämtlicher Vorgänge – das befähigt sie vorhandene
Ressourcen effizienter zu nutzen. Nicht zuletzt ist Spracherkennung auch die
Antwort auf die Straffung traditioneller Arbeitsabläufe. Trainingszeiten für neue
Aufgaben werden drastisch reduziert, Arbeitnehmer sind so deutlich schneller
und vielseitiger einsetzbar.

Fazit
Der Kampf um Kunden ist härter als jemals zuvor. Nur Händler, die effektiv
und schnell arbeiten, haben die Chance zu bestehen. Sicher müssen
Einzelhändler erst einmal Kunden mit tollen Angeboten anlocken. Was aber
nach dem Klick passiert, ist mindestens genauso wichtig. Denn nur wer
perfekten Service bietet, wird langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.
Sprachtechnologie kann dabei ein wichtiger Baustein sein, der dauerhaft
erfolgreiche Geschäfte gewährleistet – egal ob im Sommerloch oder zur
Weihnachtszeit.